Silvia Moreno-Garcia: Der mexikanische Fluch

Mexiko 1950: Die junge Noemi genießt ihr Leben in der Stadt in vollen Zügen - tanzen, flirten und studieren. Bis sie einen verstörenden Brief von ihrer Cousine Catalina in die Finger bekommt. Catalina befürchtet, dass ihr Mann sie vergiften will und seine Familie sie nicht vom Anwesen lässt. Nachts hört sie Stimmen in den Wänden, die sie zu sich holen wollen.
Noemi beschließt, der Sache auf den Grund zu gehen und Catalina die ärztliche Hilfe zukommen zu lassen, die sie benötigt und so macht sie sich auf in das Dorf und zu dem Anwesen, in dem ihre Cousine lebt. Aber dort ist es ganz anders, als Noemi sich das vorgestellt hat. Das uralte Haus ist sehr heruntergekmmen und scheint noch nicht im 20. Jahrhundert angekommen zu sein. Auch das Dorf ist beinahe ausgestorben und die wenigen Bewohner raten ihr, den Ort so schnell wie möglich zu verlassen. Sogar von einem Familienfluch ist die Rede...
Silvia Moreno-Garcia hat mit der "Mexikanische Fluch" einen Schauerroman erschaffen, der Emily Bronte oder Edgar Allan Poe in Sachen Atmosphäre und Spannung in nichts nachsteht. Das unheimliche Gefühl baut sich langsam und schleichend auf, bis die Geschichte sich vor gruseligen Ereinissen fast zu überschlagen scheint und man das Buch definitiv nicht mehr aus den Händen legen will. Gänsehaut garantiert!